Social Media 2018. Quo vadis?

Das Jahr 2017 endete mit einem Super-Gau für die Betreiber von kommerziellen Seiten auf Facebook.
Und natürlich für Agenturen wie uns, die im Kundenauftrag solche Seiten betreuen.
Quasi über Nacht fiel die organische sprich nicht bezahlte Reichweite ins bodenlose. Teilweise unter 10%.
Die Fehlersuche begann natürlich erstmal bei uns selbst. War der Post Scheisse? Das Bild kompletter Müll?
Ein paar Tage und einige Posts später war klar, das Facebook mal wieder seinen Algorithmus geändert hatte.
Das macht Facebook gerne und dies zumeist, ohne ein Wort darüber zu verlieren.
Aber oh Wunder, seine Herrlichkeit Marc Zuckerberg stieg letzten Donnerstag von seinem Elfenbeinturm hinunter und erklärte die neue Ausrichtung. Priorität im Newsfeed werden künftig Posts von Freunden und Famileinmitgliedern haben, Marken, Unternehmen und Medien werden an Wichtigkeit verlieren.
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Egal wie ich es wende, ob als „normaler“ User oder Betreiber einer öffentlichen Seite, ich wüßte jetzt nicht, was daran von Vorteil sein soll.
Jeden Tag Katzenbilder, Vegan-Rezepte und Urlaubsbilder können auf die Dauer ganz schön langweilig sein.

Aber back to business: wie erreicht man jetzt seine jetzigen und zukünftigen Follower?
Bei Facebook hat man zur Zeit nur 2 Alternativen: man lebt mit der jetzigen Drosselung im Newsfeed und erhöht die Post-Dichte oder nimmt Geld in die Hand und bewirbt seine Posts.
Letzteres gerade für kleine Firmen und Start-Ups auf Dauer finanziell nicht machbar.
Glücklich diejenigen, die schon auf mehreren Social-Media-Plattformen aktiv sind.
Gerade Instagram und Tumblr legen wir Euch ans Herz. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem optischen, schöne Bilder statt langer Text.
Zudem ist der Altersdurchschnitt um einiges jünger als bei Facebook und macht beide Kanäle für die Generierung neuer Kundenkreise interessant.

Und wie geht es mit dem Social-Media-Giganten Facebook weiter?
Wir lehnen uns mal ganz weit aus dem Fenster und prophezeien das baldige Ende.
Das Szenario erinnert doch sehr stark an den schnellen Aufstieg und noch schnelleren Fall des Social-Media-Veteranen MySpace.
Auch hier wurden zum Ende fast wöchentlich Änderungen an der Benutzer-Oberfäche durchgepeitscht, welche die User erst verunsicherte, dann verärgerte und letztendlich zum wechseln auf andere Plattformen  bewog.

2018 wird also ein durchaus spannendes Jahr. Und natürlich ein erfolgreiches für Euch und uns.